WIFI - der Marktführer in Österreich!

Das WIFI und seine Bildungsangebot


Das Wirtschaftsförderungsinstitut – kurz WIFI – ist die größte aus- und weiterbildungsorientierte Serviceeinrichtung der Wirtschaftskammerorganisation für ihre Mitglieder und deren Mitarbeiter und der größte Anbieter beruflicher Aus- und Weiterbildung in Österreich.  

Mit 30.000 Lehrgängen und Kursen und 340.000 Teilnehmern jährlich hat das WIFI einen Marktanteil von 20% und ist somit der Marktführer auf dem beruflichen Weiterbildungsmarkt Österreichs. Der Jahresumsatz beträgt ca. 150 Millionen €. 

Neun Landes-WIFIs und 80 Außenstellen bieten ein breit gefächertes Angebot:
von branchen- und berufspezifischen Kursen und Seminaren über gehobene Managementausbildung, Fremdsprachenqualifizierung bis zu Fachakademien und Lehrgängen universitären Charakters.

12.000 Top-Trainer aus der Wirtschaft sind für das WIFI im Einsatz. Sie garantieren Praxisnähe, pädagogische Kompetenz und theoretisch fundiertes Wissen und stellen sicher, dass das im WIFI erworbene Wissen direkt im Beruf anwendbar ist.  

Die Zeugnisse und Diplome des WIFI sind von der Wirtschaft anerkannt.

Das WIFI ist ISO-zertifiziert und führt laufend Qualitätsevaluierungen durch. 

Leitbild und Zielsetzungen


Das WIFI versteht sich als moderne und zukunftsorientierte Dienstleistungsorganisation des Ausbildungs- und Weiterbildungssektors für Österreichs Wirtschaft. Unsere Aufgabe ist es, erfolgs- und leistungsorientierten Menschen, Möglichkeiten zu eröffnen, sich fundiertes, globales und praxiserprobtes Wissen anzueignen, um den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und beruflichen Anforderungen von Morgen gerecht zu werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, pflegt das WIFI gezielt und kontinuierlich den Austausch mit Unternehmern/innen und Personalchefs/innen. Auf Basis dieses permanenten Feedbacks aus dem realen Wirtschaftsgeschehen und der Arbeits- und Berufswelt entwickeln wir fortwährend innovative Bildungsprodukte, die dem sich laufend wandelnden Bedarf der Wirtschaft entsprechen. Neuentwicklungen machen pro Kursjahr mehr als 20 Prozent des WIFI-Angebots aus.

Das WIFI steht für das Lernen aus der Praxis für die Praxis und die Aneignung von Wissen auf hohem, international anerkannten Niveau.

Flexibel auf Trends reagieren


Starker Anstieg bei BWL-Kursen

Mit 30 Prozent ist die Nachfrage der Kunden nach BWL-Veranstaltungen am größten. Besonders gefragt sind qualitativ hochwertige Ausbildungen mit international anerkannten Zertifikaten. "Unternehmen verlangen immer höhere BWL-Kenntnisse, sowohl bei Jobeinsteigern als auch -umsteigern", erläutert der Leiter des WIFI Österreich, Dr. Michael Landertshammer.

Branchen-Fachthemen stabil nachgefragt

Einen Anteil von 24 Prozent nehmen die branchenspezifischen Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Tourismus, Gewerbe und Handwerk, Verkehr und Handel ein. Von der Basisausbildung bis zu akademischen Lehrgängen reicht hier das Angebot. Vor allem in der Gastronomie und im Tourismus werden laufend neue Spezialangebote kreiert.

"Aufgrund unserer Nähe zu den Fachorganisationen der Wirtschaftskammer ist das WIFI in diesem Ausbildungssegment einfach konkurrenzlos", freut sich Dr. Landertshammer. 

Nachfrage nach EDV-Weiterbildung sinkt

Bei EDV-Kursen ist seit 2 Jahren ein Rückgang  - auf derzeit 13 Prozent - zu verzeichnen. "Das Konjunkturtief im IT-Sektor der letzten Jahre wirkt sich auch auf die Weiterbildung aus. Dazu kommt, dass das IT-Basiswissen zunehmend von Schulen abgedeckt wird", so der Bildungsexperte.

Das WIFI hat auf diese Entwicklung mit vertiefenden und innovativen Trainingsprogrammen, beispielsweise mit LINUX, mobile Computing und IT-Lehrgängen mit akademischen Abschlüssen reagiert. „In den Bereichen Security und Internet rechnen wir wieder mit einem Anstieg“ so Dr. Landertshammer.

Sprachen 

Signifikant gestiegen ist die Nachfrage nach osteuropäischen Sprachen. „Das wichtigste Motiv bei den Kunden ist, international Karriere zu machen“, führt Landertshammer aus.

Individualisierung des Lernens 

Ein klarer Trend besteht zur Individualisierung und Selbststeuerung des Lernens. So betreut das WIFI mit eLearning bereits durchschnittlich 1.500 Teilnehmer monatlich. Besonders gefragt beim eLearning sind IT-Kurse, Fremdsprachen und Unternehmertrainings. 

Langfristiges Ziel des WIFI ist es, für das gesamte WIFI-Angebot ergänzend eLearning anzubieten.

Trend zu hochwertigen Angeboten 

Das Bedürfnis nach akademischen Ausbildungen steigt generell - sowohl bei den Unternehmern/innen als auch bei den Angestellten. 

Der Markt braucht hochqualifizierte Mitarbeiter/innen, vor allem in den KMU. Die Betriebe brauchen Praktiker/innen. Daher hat das WIFI sein Angebot im gehobenen Segment bei Fachhochschulen, Lehrgängen universitären Charakters, Management- und Führungskräfteseminaren deutlich ausgebaut. 

Die Organisation des WIFI


Das WIFI Österreich ist die Forschungs-, Entwicklungs-, Service- und Kommunikationsplattform der 9 Landes-WIFIs. Es besteht aus der Institutsleitung und drei Kompetenzteams:

WIFI Netzwerk:

Der Schwerpunkt des Teams liegt in der Koordination der 9 selbständigen Landes-WIFIs und in der Entwicklung neuer Bildungsprodukte. Es ist die Koordinationsplattform für die Landes-WIFIs und entwickelt laufend neue, am Markt gefragte Bildungsprodukte in den Bereichen Management/Unternehmensführung, Persönlichkeit, Sprachen, Betriebswirtschaft, EDV/Informatik, Technik, Branchen. Für Unternehmen werden im Rahmen des Firmen-Intern-Trainings maßgeschneiderte Personalentwicklungs- und Qualifizierungspakete direkt vor Ort konzipiert und umgesetzt. Mehr als 20 Prozent des WIFI-Angebotes wurden im letzten Kursjahr neu entwickelt.


WIFI Unternehmerservice (UNS):

Das Team ist in den Bereichen Unternehmensführung & Management, Innovation & Technologie, Energie & Umwelt und Arbeit & Gesundheit aktiv und entwickelt gemeinsam mit internen und externen Partnern Förderprogrammme und spezielle Lösungen für Klein- und Mittelbetriebe.Die Unternehmen können dabei mit kompetentem Service rechnen: ob bei der Umsetzung von neuen Bestimmungen etwa im Zuge von Basel II, beim Know-how zum Thema Arbeitnehmerschutz und berufliche Gesundheitsvorsorge oder im Umweltbereich bei Fragen der Energieeffizienz in Betrieben.



WIFI Internationaler Know-how Transfer (IKT)

Das Team bietet seit 1990 für Unternehmer/-innen und Topmanager/-innen Lehrgänge in den mittel- und osteuropäischen Ländern, Russland und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie in ausgesuchten Zielmärkten an. Das Angebot reicht von Managementlehrgängen, die mit einem international anerkannten Zertifikat abschließen, über Beratung für Unternehmensgründungen bis hin zu Workshops für internationale EU-Projekte. Pro Jahr werden in durchschnittlich 13 Ländern betriebswirtschaftliche Lehrgänge mit rund 800 Teilnehmern durchgeführt.

Darüber hinaus ist das WIFI Österreich Gesellschafter in der WIFI International GmbH, die das Ziel verfolgt, die Erfahrungen und das reiche Know-how des WIFI auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung zu exportieren und Tochterfirmen im Ausland zu gründen. Im Herbst 2002 wurde als erstes die WIFI Hungaria in Budapest eröffnet. Neben offenen Lehrgängen und Seminaren werden Firmen-Intern-Trainings und eLearning-Kurse angeboten. Für 3.500 österreichisch-ungarische Joint Ventures stellt das WIFI Hungaria eine ideale Möglichkeit dar, ihre Mitarbeiter professionell auszubilden.

 

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